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Falsche "süsse" Vorstellungen: Fructose - Glucose - HFCS (Maissirup)

Es besteht viel Verwirrung betreffend Fructose und HFCS (Maissirup oder Maiszucker). 

Viele Leute verwenden die Bezeichnungen "Fructose" und "HFCS" abwechselnd und verwirren damit das Volk genauso wie Gesundheits- und Ernährungs-Fachleute. Fehlinformationen über Fructose sind weitverbreitet in den etablierten Medien und im Internet. Diese Fehlinformationen unterstellen Fettleibigkeit und negative Auswirkungen auf die Gesundheit beim Konsum von HFCS.

Fructose und HFCS sind jedoch nicht dasselbe Ingrediens und bauen sich verschieden ab im Körper. Es ist wichtig, den Unterschied zwischen diesen beiden Süss-Stoffen, mit ähnlichem Namen wie Glucose, zu kennen.

Fructose ist eine der Hauptsorten von natürlich erzeugten Zuckerarten und kommt in Früchten wie Äpfel, in Fruchtsäften und Honig vor.

Maissirup (HFCS) ist eine Mischung aus Glucose (58 %) und Fructose (42 %) und wird aus Maisstärke (meistens GVO) hergestellt, welche enzymatisch verändert wurde. Worum handelt es sich nun beim High Fructose Corn Syrup? Ist HFCS ebenfalls gesund, da es den gleichen Zucker enthält wie Früchte? Leider nicht!

Sowohl Glucose wie auch Fructose haben dieselbe molekulare Formel, C6H12O6. Der Trick ist, dass sie verschiedene Isomere des gleichen Moleküls sind (andere Anordnung der Atome). Fructose ist Keton, Glucose ist Aldehyd mit verschiedenen biochemischen Reaktionen und Resultaten.  

Fructose- und Glucose-Stoffwechsel: Isotoper Indikator

  • Fructose an sich wird in der Leber zurückbehalten (extrahiert, verarbeitet). Nur sehr wenig Fructose zirkuliert im Blutstrom oder den peripheren Geweben.
  • Glucose wird überwiegend in den Kreislauf abgegeben und peripher verwendet.
  • Wenn Fructose zusammen mit Glucose eingenommen wurde, stieg die durchschnittliche Oxidationsgeschwindigkeit der gemischten Zuckerarten um bis zu 22 %.
  • Die Insulin-Reaktion im menschlichen Körper ist bei Fructose viel niedriger als bei Glucose. Deshalb wird Fructose bei diabetischen Diäten bevorzugt.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat die Bevorzugung von Fructose gegenüber Rohrzucker und Glucose in zuckergesüssten Lebensmitteln und Getränken, wegen der niedrigeren Wirkung auf den Blutzuckerwert nach dem Essen, dargelegt.

Fructose und Glucose wirken unterschiedlich auf das Gehirn: 

  • Mehrere Studien belegen, dass Fructose und Glucose unterschiedliche Reaktionen im menschlichen Gehirn auslösen.
  • Diese Nervenaktivitäten wurden vor allem in den Bereichen der kortikalen Kontrolle festgestellt, z.B. dort wo Gedanken an Belohnung und Abhängigkeit verarbeitet werden.  
  • Ähnlich wie bei der Reaktion des Insulins im Blut, erhöht Glucose die Nervenaktivität klar während ca. 20 Minuten (und nimmt dann rasch wieder ab).
  • Bei der Einnahme von Fructose hingegen, dauert die Abnahme bzw. Aufrechterhaltung der gleichen Nervenaktivität in diesem Bereich ungefähr gleich lang.
  • Im Vergleich zur Aufnahme von Glucose bewirkt die Aufnahme von Fructose kleinere Anstiege des zerebralen Blutkreislaufes.
  • Die Einnahme von Glucose (im Vergleich zur Basis) erhöhte die funktionelle Konnektivität zwischen dem Hypothalamus, dem Thalamus und dem Striatum.
  • Fructose erhöhte die Konnektivität zwischen Hypothalamus und Thalamus, jedoch nicht dem Striatum. 

Anwendung in der Lebensmittelindustrie:

Fructose ist ein teurer Lebensmittelbestandteil und verteuert die Preise während mit dem sehr günstigen HFCS viel Geld gespart werden kann. Dies ist der Hauptgrund warum die Lebensmittel- und Getränkeindustrie HFCS so umfassend in ihren Produkten verwendet um Geld zu sparen und die Preise tief zu halten für billige Produkte. Zum Beispiel wird in den USA die Maisindustrie subventioniert, was bewirkt dass Mais und HFCS billig sind.

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